Nachdem seit der Renovierung und Neugestaltung der Waldkirche Baustaub bei der ein oder anderen Orgelpfeife einen deutlich hörbaren Reizhusten ausgelöst hatte, wurde im Sommer 2016 von Orgelbauer Christoph Kaps und seinem Sohn unser schönes Instrument gründlich gereinigt und wieder auf Vordermann gebracht. Im Zuge der Renovierung konnten dank zahlreicher Spenden zwei Register ausgetauscht werden, so dass die Orgel nun noch besser in den Gottesdiensten zur Begleitung unserer singfreudigen Gemeinde eingesetzt werden kann und akustisch auf unseren Kirchenraum abgestimmt ist.

 

Disposition unserer Steinmeyerorgel (2016)

 

I. Manual C-g'''

Gedeckt 8'

Prinzipal 4' im Prospekt

Nasard 2 2/3'

Mixtur 2' (3-fach)

Tremulant

II. Manual C-g'''

* Rohrflöte 8'

Nachthorn 4'

Oktav 2'

Tremulant

Pedal C-d'

Subbass 16'

* Gedecktbass 8'

 

Pedalkoppel I und Pedalkoppel II / Koppel II-I

 

* neues Register 2016

 

Gedanken zu unserer Orgel

Der Gedanke der „ecclesia cantans“ bestimmt den Platz der Orgel hinter dem Altar im Angesicht der Gemeinde. Die Orgelpfeifen stehen gleichsam als Flügel des Altars zu dessen beiden Seiten. Der Platz des Organisten ist nicht im Blickfeld der Gemeinde, hat jedoch eine gute Verbindung zu dieser wie zu Altar und Kanzel.

Architekt Franz-Alfred Gürtner und Pfarrer Ludwig Roth im Gespräch, Tölzer Kurier vom 29.8.1953